Unsere Stadt(teil)

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  • Veröffentlicht: Freitag, 04. Januar 2019 16:55
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Über 600 Jahre nachdem Krefeld 1373 zur Stadt erhoben wurde, leben hier heute circa 240.000 Einwohner auf einem Stadtgebiet von 13.774 Hektar. Der wirtschaftliche Aufschwung Krefelds begann durch den Zuzug einiger Mennonitenfamilien im 17. Jahrhundert. Mit ihnen kam die Samt- und Seidenweberei in die Stadt aus der sich im Laufe der Zeit die Textilindustrie entwickelte. Heute ist die Stadt am Rhein ein beliebter Standort für Unternehmen aus den Branchen Chemie, Maschinenbau, Nahrungs- und Genussmittel, Medizin- und Informationstechnik geworden. Entsprechende Studiengänge bietet auch die Hochschule Niederrhein ihren Studierenden an wie beispielsweise Chemie, Design, Elektrotechnik, Maschinenbau, Oecotrophologie, Sozialwesen und Wirtschaftswissenschaften.

Die „Stadt wie Samt und Seide“ verfügt über eine direkte Anbindung an eines der dichtesten Autobahnnetze Europas sowie die Nähe zum internationalen Flughafen Düsseldorf. Der Rheinhafen in Krefeld-Linn bildet den Kontaktpunkt zum Wasserstraßennetz. Bahnverbindungen zu den ICE-Bahnhöfen in Duisburg, Düsseldorf und Köln garantieren den Anschluss an das nationale und internationale Schienennetz.

Krefeld bietet seinen Bewohnern und Gästen ein vielfältiges Angebot im Einkaufszentrum Innenstadt sowie regelmäßige Veranstaltungen wie die „Krefelder Samstage“, die „Größte Straßenmodenschau der Welt“, den „Niederrheinischen Pottbäckermarkt“ und den Weihnachtsmarkt. Das ausgeprägte Kultur- und Freizeitangebot lockt mit einer breiten Theaterlandschaft, den Kunstmuseen (Kaiser Wilhelm Museum, Haus, Lange, Haus Esters), dem Deutschen Textilmuseum, der Burg Linn mit Vorburg und Jagdschloss sowie einer Heimat- und volkskundlichen Sammlung im angrenzenden Museum, dem Haus der Seidenkultur, den Angeboten der freien Kulturszene, dem Zoo, der historischen Dampfeisenbahn „Schluff“, Eishallen, der Galopprennbahn, Golfplätzen, dem Erholungs- und Wassersportpark Elfrather See, der Sport- und Veranstaltungshalle KönigPALAST.

Stadtteil Oppum

Oppum ist das Eisenbahnerviertel Krefelds. Vom dortigen Bahnhof fahren Züge in 3 Richtungen: Krefeld/ Mönchengladbach, Uerdingen / Duisburg und Neuss / Düsseldorf oder Köln. Die Versorgung ist problemlos im Ort oder im nahe gelegenen Einzelhandelssondergebiet an der Untergath möglich. Attraktive Wohnlagen geben dem Ort ein vielseitiges Gepräge.

Stastteil Bockum

Bockum ist mit seinen großen Parkanlagen, seiner günstigen Lage und hohen Wohnkomfort ein beliebter und gefragter Stadtteil. Dort liegen auch der Zoo, der Stadtwald, das Grotenburgstadion, ein großes Badezentrum oder die Freie Waldorfschule. Die Wohnkosten liegen eher im oberen Drittel.

Unsere Geschichte

  • Kategorie: Uncategorised
  • Veröffentlicht: Freitag, 04. Januar 2019 16:53
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Erste Hinweise auf den Feuerschutz in Krefeld findet man in den mittelalterlichen Städten Linn und Uerdingen im Rahmen von Polizei-Ordnungen. Im 18. Jahrhundert begannen sich freiwillige Feuerversicherungen durchzusetzen, in denen Regeln zur Verhütung von Feuerschäden und die notwendige Bereitung von Feuerlöschgeräten wie Feuerspritzen und lederne Eimer geregelt wurden.

Die Freiwillige Feuerwehr in Krefeld geht im wesentlich auf das Jahr 1827 zurück, als der damalige Bürgermeister Jungblut eine Feuerlöschordnung erlassen und das Krefelder Brandkorps einrichtete. Dieser wurde von angesehenen Krefelder Bürgern gebildet, die ihren Feuerwehrdienst als freiwilliges Engagement zum Wohle der Stadt verstanden. An diesem Idealismus hat sich zumindest für das Freiwillige feuerwehrwesen bis heute wenig geändert.

Im Jahre 1890 unterstanden der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld 255 Mann, die sich auf vier städtische Kompanien und vier Abteilungen in den Außenbezirken verteilten. Das Oppum am nächsten gelegenen Spritzenhaus stand am Schlachthof in Dießem. Ein Unglücksfall an der Gerberstraße, bei dem 21 Menschen starben, veranlasste der Stadtrat eine Berufsfeuerwehr einzurichten, die ihren Dienst am 8. November 1890 aufnahm, fast 90 Tage nach dem Unglück.

Im August 1907 wurde in Oppum die Freiwillige Feuerwehr gegründet, deren Gerätehaus an der Thielenstraße stand - dort, wo später die Polizeiwache war. Ihr 25jähriges Jubiläum feierte die damalige Feuerwehr Oppum im August 1932. Bis zum Kriegsende 1945 bestand die Löschgruppe und wurde dann durch die Nachkriegsergnisse, wie die Einheiten Fischeln, Traar und Uerdingen aufgelöst.

In den 60er Jahren entstanden Zivilschutzzüge des Bundesverbandes für den Selbstschutz. Als diese 1973 ihre Tätigkeit einstellten, wurde am 5. März 1974 auf  Initiative von Hans Göttel und in Anwesenheit vom damaligen Branddirektor Mohaupt  und Stadtdirektor Dr. Stienen eine Wiedergründungsversammlung in der Gaststätte „Op de Eck“ einberufen. Zur Versammlung fanden sich 22 Personen ein, die zu Teil Ehemalige der Zivilschutzzüge waren. Die Freiwillige Feuerwehr Oppum wurde an diesem Abend wiedergegründet und gehörte seitdem der Feuerwehr Krefeld an. Von den damaligen Mitgründern ist bis heute noch Michael Hoffmann aktiv im Dienst dabei.

Seit Mitte der 90er Jahren gib es in Krefeld sechs Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (Hüls, Traar, Uerdingen, Gellep-Stratum und Fischeln).

Die Hauptaufgaben der Löschgruppe Oppum besteht in der Unterstützung der Berufsfeuerwehr Krefeld überwiegend auf den Gebieten Oppum und Bockum. Bis 1980 gestaltete sich mangels Gerätehaus allerdings sehr schwierig. Übungsabende wurden in Nebenräume von Gaststätten und Schulen durchgeführt. Das Einsatzfahrzeug musste jeweils von der Hauptwach an der Florastraße abgeholt und wiedergebracht werden. Die Alarmierung der Mannschaft erfolgte noch einige Jahre über eine Telefonkette, seit den 90er Jahren per Funkmeldeempfänger.

Im Februar 1981 wurde das Gerätehaus an der Kuhleshütte auf dem Gelände des Grünflächenamtes eingeweiht und ein Löschgruppenfahrzeug (LF16) übergeben. Es bot Platz für das Löschfahrzeug, ein Unterrichtsraum, sowie ein Bad mit Dusche und eine Raum mit WC. Umgezogen wurde direkt neben dem Wagen. Einige Jahre später trete man unter hinteren Bereich der Halle als Küche ab.

Ein VW-Bus wurde durch Eigeninitiative angeschafft und durch die Berufsfeuerwehr für den Feuerwehrdienst umgerüstet. Dieser Bus wurde inzwischen durch moderne Mannschaftstransportwagen (MTW) ersetzt.

Bis zum Jahr 1985 war Brandmeister Hans Göttel als verantwortlicher Löschgruppenführer in aufopfernder Weise tätig und wurde von seinem damaligen Stellvertreter Ulrich Ditzen abgelöst. Ulrich Ditzen führte die Löschgruppe bis 2010 als Einheitsführer.

Am 1. März 1989 wurde das 15jährige Bestehen der Löschgruppe Oppum mit einem Feuerwehrball auf dem Gemeindeplatz der Schutzengel Pfarre groß gefeiert. Zehn Jahre später zum 25jährigen bekam die Löschgruppe ein neues Löschgruppenfahrzeug, das im Rahmen eines Tag der offenen Tür eingeweiht wurde.

Ende der 90er Jahre wurde der Löschgruppe ein zweites Löschgruppenfahrzeug zu geteilt, dass aber auf dem Gelände der Wache 2 in Linn untergebracht war. Erst 2005 gab es die Gelegenheit dieses Fahrzeug in einer Halle des Tiefbauamtes an der Neustraße in Oppum unterzustellen.

2001 wurde im Bereich Süd-Ost Krefelds eine Jugendfeuerwehr aus den vier Einheiten Fischeln, Gellep-Stratum, Oppum und Uerdingen geründet. Durch die Einrichtung der Jugendgruppe stieg  die Mannschaftsstärke der Löschgruppe in den nächsten Jahren auf über 30 Mann/Frau.

2010 wurde der Grundstein für ein neues Feuerwehrgerätehaus gelegt. Aus Mitteln des Konjunkturparket der Bundesregierung stimmte der Krefelder Stadtrat 2009 zum Bau der neuen Wache zu. Am 15. Oktober 2011 wurde das Gebäude an der Heinrich-Malina-Straße durch Oberbürgermeister Gregor Kathstede eingeweiht. Zum ersten Mal bietet das neue Gerätehaus platzt für alle drei Fahrzeuge und getrennte Umkleide für die 38 aktive Kräfte und 8 Jugendfeuerwehrkräfte.

Die Einsatzzahlen bzw. Einsatzstunden stiegen in den letzten Jahren an. Früher wurde die Löschgruppe, wie die anderen Einheiten zur Unterstützung bei Großbränden der Berufsfeuerwehr oder Unwetter eingesetzt. Mittlerweile werden die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld zu jeden Einsatz im in ihrem einsatzgebiet parallel mit alarmiert. Von einen Mülltonnenbrand bis zum Großbrand, von Keller auspumpen bis zum Verkehrsunfall zu allen Einsatzvarianten wird die Löschgruppe Oppum alarmiert.