Über 600 Jahre nachdem Krefeld 1373 zur Stadt erhoben wurde, leben hier heute circa 240.000 Einwohner auf einem Stadtgebiet von 13.774 Hektar. Der wirtschaftliche Aufschwung Krefelds begann durch den Zuzug einiger Mennonitenfamilien im 17. Jahrhundert. Mit ihnen kam die Samt- und Seidenweberei in die Stadt aus der sich im Laufe der Zeit die Textilindustrie entwickelte. Heute ist die Stadt am Rhein ein beliebter Standort für Unternehmen aus den Branchen Chemie, Maschinenbau, Nahrungs- und Genussmittel, Medizin- und Informationstechnik geworden. Entsprechende Studiengänge bietet auch die Hochschule Niederrhein ihren Studierenden an wie beispielsweise Chemie, Design, Elektrotechnik, Maschinenbau, Oecotrophologie, Sozialwesen und Wirtschaftswissenschaften.

Die „Stadt wie Samt und Seide“ verfügt über eine direkte Anbindung an eines der dichtesten Autobahnnetze Europas sowie die Nähe zum internationalen Flughafen Düsseldorf. Der Rheinhafen in Krefeld-Linn bildet den Kontaktpunkt zum Wasserstraßennetz. Bahnverbindungen zu den ICE-Bahnhöfen in Duisburg, Düsseldorf und Köln garantieren den Anschluss an das nationale und internationale Schienennetz.

Krefeld bietet seinen Bewohnern und Gästen ein vielfältiges Angebot im Einkaufszentrum Innenstadt sowie regelmäßige Veranstaltungen wie die „Krefelder Samstage“, die „Größte Straßenmodenschau der Welt“, den „Niederrheinischen Pottbäckermarkt“ und den Weihnachtsmarkt. Das ausgeprägte Kultur- und Freizeitangebot lockt mit einer breiten Theaterlandschaft, den Kunstmuseen (Kaiser Wilhelm Museum, Haus, Lange, Haus Esters), dem Deutschen Textilmuseum, der Burg Linn mit Vorburg und Jagdschloss sowie einer Heimat- und volkskundlichen Sammlung im angrenzenden Museum, dem Haus der Seidenkultur, den Angeboten der freien Kulturszene, dem Zoo, der historischen Dampfeisenbahn „Schluff“, Eishallen, der Galopprennbahn, Golfplätzen, dem Erholungs- und Wassersportpark Elfrather See, der Sport- und Veranstaltungshalle KönigPALAST.

Copyright by "Geobasisdaten des Landesvermessungsamtes NRW, Bonn, 2005"Stadtteil Oppum

Oppum ist das Eisenbahnerviertel Krefelds. Vom dortigen Bahnhof fahren Züge in 3 Richtungen: Krefeld/ Mönchengladbach, Uerdingen / Duisburg und Neuss / Düsseldorf oder Köln. Die Versorgung ist problemlos im Ort oder im nahe gelegenen Einzelhandelssondergebiet an der Untergath möglich. Attraktive Wohnlagen geben dem Ort ein vielseitiges Gepräge.

Stastteil Bockum

Bockum ist mit seinen großen Parkanlagen, seiner günstigen Lage und hohen Wohnkomfort ein beliebter und gefragter Stadtteil. Dort liegen auch der Zoo, der Stadtwald, das Grotenburgstadion, ein großes Badezentrum oder die Freie Waldorfschule. Die Wohnkosten liegen eher im oberen Drittel.